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How-to23. September 20264 Min. Lesezeit

Shopware 6: Produkte ohne Hersteller finden, bevor Markenfilter und Google-Feed daran scheitern

Die kurze Antwort vorweg: Shopware 6 zwingt niemanden, einem Produkt einen Hersteller zuzuweisen. Das Feld ist freiwillig, und ein Produkt ohne Hersteller sieht auf der Produktseite genauso aus wie jedes andere. Die Lücke fällt erst dort auf, wo die Marke gebraucht wird, und dort meistens zu spät.

Wir zeigen vier Wege, die betroffenen Produkte zu finden, mit ihren Grenzen. Transparenz vorab: Weg 4 ist unser eigenes Plugin, und es ist kostenlos. Die anderen drei Wege funktionieren ohne uns.

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Wo ein fehlender Hersteller wirklich kostet

Im Shop selbst fehlt nichts Sichtbares. Wer im Kategorie-Listing aber nach einer Marke filtert, bekommt Produkte ohne Hersteller nicht zu sehen, auch wenn sie eigentlich zu dieser Marke gehören.

Teurer ist der Produktfeed. Die Google-Shopping-Vorlage, die Shopware mitliefert, schreibt das Markenfeld direkt aus dem Hersteller des Produkts. Fehlt der Hersteller, bleibt das Feld im Feed leer. Google verlangt die Marke aber für jedes Produkt, das einer erkennbaren Marke oder einem Hersteller zugeordnet ist, und ausdrücklich auch für selbst hergestellte Ware.

  • Markenfilter im Listing: Produkte ohne Hersteller fehlen in der gefilterten Ansicht
  • Google-Shopping-Feed: leeres Markenfeld, obwohl Google es für Markenware verlangt
  • Marken-Landingpages, die viele Shops per Erlebniswelt oder Erweiterung bauen: das Produkt taucht dort nicht auf
Varianten erben den Hersteller vom Hauptprodukt. Prüfen musst du deshalb nur Hauptprodukte und Produkte ohne Varianten. Wer jede Variante einzeln prüft, findet scheinbare Lücken, die gar keine sind.
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Weg 1: Die Produktliste im Admin

Die Produktliste im Admin hat einen Filter für Hersteller. Er beantwortet die Frage, welche Produkte zu einer bestimmten Marke gehören. Einen Filter für Produkte, denen gar kein Hersteller zugewiesen ist, gibt es dort nicht, und auch keine Gesamtzahl dieser Fälle.

Für einen kleinen Katalog kannst du die Liste von Hand durchsehen. Ab einigen hundert Produkten wird das mühsam, und eine übersehene Zeile fällt niemandem auf.

  • Geeignet für: kleine Kataloge, einmaliger Blick
  • Nicht geeignet für: große Kataloge und regelmäßige Kontrolle
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Weg 2: Export und Tabelle

Das mitgelieferte Exportprofil für Produkte (Einstellungen, Import/Export) enthält den Hersteller und die ID des Hauptprodukts. Nach dem Export filterst du in der Tabelle auf Zeilen, in denen der Hersteller leer ist.

Wichtig: Der Export enthält auch Varianten. Varianten haben eine ausgefüllte Spalte für das Hauptprodukt (parentId) und erben ihren Hersteller. Behalte also nur die Zeilen, in denen diese Spalte leer ist, sonst zählst du Varianten als Lücke.

  • Geeignet für: gelegentliche Kontrolle ohne technische Kenntnisse
  • Aufwand: bei jeder Prüfung neu exportieren und filtern
  • Kosten: keine (Bordmittel)
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Weg 3: Eine lesende SQL-Abfrage

Mit Zugriff auf die Datenbank bekommst du die Zahl mit einer einzigen Abfrage auf die Tabelle product. Sie liest nur und ändert nichts. Drei Bedingungen gehören hinein:

  • product_manufacturer_id ist leer (NULL): kein Hersteller zugewiesen
  • parent_id ist leer: nur Hauptprodukte, keine Varianten
  • version_id ist die Live-Version (0fa91ce3e96a4bc2be4bd9ce752c3425): Shopware hält Produkte in mehreren Versionen vor, gezählt wird nur die sichtbare
Nur lesen, nie schreiben. Hersteller direkt per SQL zu setzen umgeht Shopwares Datenschicht, Caches und Indexer. Zum Zuweisen ist die native Mehrfachänderung der richtige Weg.
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Weg 4: Ein Report, der genau diese eine Frage beantwortet

Unser Hersteller-Lücken-Report (ja, von uns, deshalb dieser Hinweis) zeigt oben die Gesamtzahl der Hauptprodukte ohne Hersteller und darunter jedes betroffene Produkt mit Name und Produktnummer. Ein Klick führt direkt ins Produkt, wo du den Hersteller nachträgst, und alle Treffer lassen sich als CSV exportieren.

Er liest nur, speichert keinen Zustand und braucht keine Einrichtung. Varianten prüft er bewusst nicht einzeln, weil sie den Hersteller erben. Er ist kostenlos.

Hersteller-Lücken-Report im Shopware-Admin: eine große Zahl für die Produkte ohne Hersteller, darunter die Liste der betroffenen Produkte mit Name und Produktnummer.
Die Größe der Lücke als Zahl, darunter jedes betroffene Produkt mit Direktlink.
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Und dann: Hersteller zuweisen

Gefunden ist die Hälfte. Zum Zuweisen eignet sich die native Mehrfachänderung in der Produktliste: Produkte markieren, Hersteller setzen, bis zu 1.000 Produkte je Durchgang. Stellst du die Ware selbst her, lege deinen Shop oder deine Marke als Hersteller an. Google verlangt die Marke auch in diesem Fall.

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Welcher Weg für welchen Fall?

  • Kleiner Katalog, einmaliger Blick: Produktliste im Admin durchsehen
  • Gelegentliche Kontrolle ohne Technik: Export und Tabelle
  • Zugriff auf die Datenbank: lesende SQL-Abfrage
  • Regelmäßige Kontrolle mit Zahl, Liste und Direktlink: der kostenlose Report

Die Lücke in einer Minute sehen

Der Hersteller-Lücken-Report zeigt dir die Zahl, die Liste und den Direktlink zum Nachtragen. Kostenlos im Shopware Store. Und wenn du wissen willst, wie fit dein Shop insgesamt ist: Der kostenlose Shop-Check prüft SEO, tote Links und KI-Sichtbarkeit in 30 Sekunden.

FAQ

Häufige Fragen

Muss in Shopware jedes Produkt einen Hersteller haben?

Nein. Das Feld ist freiwillig, Shopware speichert Produkte auch ohne Hersteller. Gebraucht wird er dort, wo die Marke zählt: im Markenfilter des Listings und in Produktfeeds wie Google Shopping.

Verlangt Google Shopping einen Hersteller?

Google verlangt die Marke für jedes Produkt, das einer erkennbaren Marke oder einem Hersteller zugeordnet ist, und für selbst hergestellte Ware. Optional ist sie nur bei Produkten ohne klare Marke, etwa Büchern, Filmen oder Musik. Die Google-Vorlage, die Shopware mitliefert, füllt die Marke aus dem Hersteller des Produkts.

Muss ich Varianten einzeln prüfen?

Nein. Varianten erben den Hersteller vom Hauptprodukt. Es reicht, Hauptprodukte und Produkte ohne Varianten zu prüfen.

Wie weise ich vielen Produkten auf einmal einen Hersteller zu?

Mit der nativen Mehrfachänderung in der Produktliste, bis zu 1.000 Produkte je Durchgang. Für größere Mengen eignet sich der CSV-Import über das Produktprofil, das den Hersteller enthält.